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23.10. - 1.11.2017 - Sardinien

Goldiger Herbst auf der italienischen Mittelmeerinsel

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Montag, 23.10.2017

Die Schneefallgrenze soll heute auf 1'000 m.ü.M. sinken ... also ab in den Süden! Vor dem Gotthard-Nordportal regnet es bei 4 Grad Celsius. Der Verkehr läuft flüssig und ca. 17 km südlicher ist der Himmel zwar noch bedeckt, doch die Temperaturen sind bereits wärmer. Ab Biasca scheint die Sonne und die Temperaturen steigen bis maximal 22 Grad.

Der Verkehr rollt und wir kommen bestens voran, zuerst Richtung Mailand, dann dem Wegweiser Genua folgen und ja nicht den Abzweiger Bologna verpassen. Nach einer kurzen Pause mit Fahrerwechsel geht es weiter auf die A1.

Die A15 führt durch herbstliche Hügellandschaft und bald erheben sich die Gipfel des Apennins. Auf einen Parkplatz stärken wir uns mit einem kleinen Zmittag. Das ist der grosse Vorteil des Wohnmobiles: wir haben immer alles dabei und können uns nach Lust und Laune verpflegen.

Das letzte Stück fahren wir auf der A12 nach Livorno. Nach der Ausfahrt „Porto“ geht’s über holperige Strassen mit Schlaglöchern zum Fährhafen.

Bei einer Tankstelle füllen wir noch den Dieselvorrat auf, da wir auf der Insel mit höheren Preisen rechnen. Dann passieren wir einen ersten „Checkpoint“ und gegen Vorweisung der Tickets dürfen wir in den Hafen fahren.

Das Gate 59 ist schnell gefunden und auch hier öffnet sich die Schranke für uns. Nun haben wir noch genügend Zeit zum Fotografieren im Hafen, für einen extrem starken Espresso und ein bisschen Relaxen im Womo.

Ab 19:00 h dürfen wir auf die Fähre fahren und dann unsere Kabine beziehen. Das Nachtessen auf dem Schiff ist nichts besonders und der sardische Wein leider etwas zu warm.

Gegen 22:00 h verlässt die Fähre den Hafen Richtung Sardinen. Wir schlafen mehr oder weniger gut in einer Kabine, da es leider verboten ist im Womo zu schlafen.

Dienstag, 24.10.2017

Mit einer unverständlichen Lautsprecherdurchsage werden die Passagier geweckt und die Ankunft in Olbia angekündigt.

Nach dem die Fähre angelegt hat, dürfen wir wieder auf Deck 4 zu unserem akrumobile. Wir gehören zu den ersten Fahrzeugen, die von Bord fahren können.

Da es noch dunkel ist und wir auf dem Schiff nicht gefrühstückt haben, steuern wir einen grossen Parkplatz etwas ausserhalb der Ortschaft an. Wir kochen wir uns einen feinen Kaffee und geniessen ein feines Zmorgen.

Der Parkplatz ist nicht zufällig gewählt. Er liegt gleich bei einem Einkaufscenter, wo wir unsere Vorräte für die nächsten Tage aufstocken können.

Nun sind wir startklar für unsere Wohnmobilereise auf Sardinen. Wir fahren Richtung Norden bis Santa Teresa di Gallura. Nach einem Wendemanöver in den engen Strassen finden wir den Weg zum Capo Testa.

Wir parken am Strassenrand unweit des Strandes. Das türkisblaue Wasser ist herrlich und das Wetter ist sommerlich warm, aber nicht heiss. Die besten Voraussetzungen für eine Wanderung.

Entlang der Küste kommen wir zu unzähligen Steinformationen. Bei der Interpretation sind keine Grenzen gesetzt. Ob Tiere, Menschenköpfe, Brotlaibe, alles scheint in den Steinen verewigt zu sein.

Die fantastische Kulisse lässt uns immer weitergehen. Anfangs sind es kleine Felsen, die zu überwinden sind, bald klettern wir durch halbe Felswände.

Immer wieder führen schmale Pfade zu Buchten und neuen Aussichtspunkten. Doch irgendwann verliert sich der Weg und wir stehen vor riesigen Felsbrocken.

Nun heisst es einen Weg wieder hinauf zu finden. Leichter gesagt als getan. Plötzlich versperrt stacheliges Dickicht den Weg und zwischen den Steinen sind tiefe Löcher. Wir kämpfen uns durch Gebüsch, Dornenlianen und über Felsen, immer in der Hoffnung wieder auf einen Weg zu treffen.

Schliesslich landen wir auf einem privaten Grundstück und können so auf die Strasse gelangen.

Nun heisst es einen Campingplatz für die erste Nacht zu suchen. Da meisten Plätze die Saison bereits abgeschlossen haben, ist die Auswahl nicht gross. Wir haben die entsprechenden Adressen notiert und können uns bald auf der Isola die Gabbiani in der Nähe von Palau einrichten.

Ein feines Nachtessen mit einem Glas einheimischem Rotwein sowie eine warme Dusche haben wir uns heute mehr als verdient!

Mittwoch, 25.10.2017

Nach einer erholsamen Nacht beginnt der Tag mit Vogelgezwitscher. Dann fahren wir los Richtung Tempio Pausania. Die Strassen sind wenig befahren, jedoch sehr kurvenreich.

Noch vor dem Mittag kommen wir in der Ortschaft an und finden auch gleich einen zentralen Parkplatz für unser Womo. In der gepflegten Altstadt geniessen wir einen starken Espresso und freuen uns über die geschäftige und fröhliche Stimmung.

Tempio Pausania liegt auf 550 m.ü.M. Im Sommer weht hier ein angenehmer Wind und die Temperaturen sind angenehmer als an der Küste. Heute sind es rund 20 Grad, also bestens um durch die engen Gassen zu schlendern und verschiedene Kirchen zu besuchen.

Die Gegend ist auch für Korkeichen bekannt. Die alten und teils knorrigen Bäume säumen die Landstrassen.

Bei der pisanischen Landkirche San Pietro di Simbranos machen wir Mittagrast. Die Kirche aus dem 11. Jahrhundert steht mitten in der Landschaft und wurde aus rötlich-braunem Trachyt und weissem Kalkstein erbaut.

Nun geht’s weiter auf kurvigen Strassen Richtung Meer. Von halber Höhe haben wir einen tollen Blick auf Castelsardo.

Jetzt ist es nicht mehr weit zum Camping Li Nibari. Bei der Rezeption heisst uns Senior „Senza Denti“ willkommen und lässt uns freie Wahl beim Standplatz.

Wir richten uns ein und machen einen ausgedehnten Spaziergang am Meer. Der Strand ist menschenleer, einfach herrlich.

Und auch auf dem Camping haben wir keine Nachbarn, uns kann es recht sein.

Wir lassen den Tag mit einem gemütlichen Essen, Lesen und Blog schreiben ausklingen.

Donnerstag, 26.10.2017

Wir schlafen lange und das tut gut. Dann fahren wir weiter Richtung Süden. Auf den Strassen ist wenig Verkehr und so sind wir bald in der Nähe von Alghero in der Provinz Sassari. Auf einer schmalen Strasse kommen wir zum Porte Conte bei Maristella.

Auf der Landzunge stehen ein alter Wehrturm und ein kleiner Leuchtturm. Die Aussicht aufs Meer ist herrlich.

Auch die Flora kann wieder bestaunt werden.

Am Platz ist auch das gepflegte Hotel „El Faro“. Wir fragen an der Rezeption nach der Möglichkeit einen Kaffee zu trinken und werden freundlich gebeten auf die Terrasse zu gehen.

Und so sitzen wir bald in bequemen Lounge-Sessel, geniessen einen feinen Espresso sowie ein Cappuccino  und den grandiosen Blick aufs Mittelmeer. Ferien pur!

Wie schon erwähnt, sind in der Nachsaison die meisten Campingplätze geschlossen. Einer der noch offen ist, heisst Laguna Blu bei Fertilia. Der Platz macht seinem Namen alle Ehre, liegt an einer tollen Lagune und unweit des Strandes.

Wir können uns wieder grosszügig einrichten, auf einer Parzelle wo sonst ca. zwölf Wohnmobile untergebracht werden.

Nach einem ausgedehnten Strandspaziergang und einem köstlichen Abendessen sitzen wir noch lange vor dem „akrumobile“ mit Blick auf das Wasser und die zahlreichen Vögel. Das Abendlicht der untergehenden Sonne bringt warme Farbtöne über die Lagune.

Freitag, 27.10.2017

Der heutige Tag beginnt mit Wolken, aber doch so warm, dass einem Frühstück im Freien nichts im Wege steht. Dann satteln wir die Räder und fahren gemütlich in die Altstadt von Alghero.

Wir ketten die Velos an ein Geländer und erkunden den Ort zu Fuss. In der spanisch-katalanisch geprägten Stadt gibt es unzählige historische Häuser, enge Gassen mit Läden und sagenhaft viele Kirchen. Eine besonders schöne ist die Kirche San Francesco und der dazugehörige Kreuzgang. Hier lässt die Hektik der quirligen Stadt etwas nach.

Beste Sicht aufs Meer gibt’s von der Stadtmauer aus.

Und auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz. An einem Stand kaufen wir sardischen Honig, in einem kleinen Laden ein Olivenöl der Accademia Olearia und in der Markthalle gibt’s frischen Fisch, Gemüse und Früchte!

Voll bepackt mit Leckereien radeln wir dem Meer entlang zurück zum Camping.

Dann heisst es: pack die Badehose und das Bikini ein! Doch das Meer scheint uns heute wenig kälter als gestern und zudem hat es mehr Algen. Aber wir lassen keine Ausreden gelten und wagen den Sprung ins Salzwasser ... und es ist herrlich, erfrischend und macht Spass.

Der sportliche Tag findet mit einem leckeren Fisch vom Grill und einem einheimischen Tropfen Wein einen schönen Abschluss.

 

Samstag, 28.10.2017

Heute reisen wir die lange Strecke von der West- an die Ostküste. Doch alles der Reihe nach. Wegen einer Rennveranstaltung können wir Alghero nicht über die geplante Route verlassen. Im zweiten Anlauf finden wir dann aus der Stadt hinaus und nutzen auch gleich die Möglichkeit, uns in einem Supermercato mit Lebensmittel einzudecken.

Dann folgen kurvenreiche Kilometer Richtung Schnellstrasse 131. Bei Macomer verlassen wir die Autobahn wieder. Unser Ziel ist das Gigantengrab von Palatu beim Dorf Birori. Die Ortschaft ist schnell gefunden, die historische Stätte ist allerdings nicht ausgeschildert. Wir halten auf einem Womo-tauglichen Platz und wollen die Suche zu Fuss fortsetzen.

Kaum sind wir ausgestiegen, kommt ein älterer Sarde auf uns zu und stellt sich als Stefano vor. Er hat uns mit seinem alten Citroën schon eine zeitlang verfolgt. Es stellt sich heraus, dass Stefano sieben Jahre in Genf gearbeitet und uns nun als französisch sprechender Reiseführer zur Verfügung stehen möchte.

Wir gehen die 200 Meter zur pränuraghischen Kultanlage zu Fuss, während sich unser Reiseleiter in seine Macchina mit Genfer Wappen als Aufkleber quetscht. Es folgt eine amüsante Geschichtsstunde mit einem Sprachenmix von Sardisch, Italienisch und Französisch.

Dann heisst Abschied nehmen von dem liebenswürdigen Rentner. Doch die nächste Reise in die Vergangenheit folgt sogleich. Unweit der SS129 steht auf einem Feld die frühchristliche Kirche Santa Sabina aus dem 11. Jahrhundert. Gleich daneben ist eine heidnische Nuraghe (Brunnenheiligtum / 1600 v. Chr.) zu bewundern. Der Ort hat eine mystische Ausstrahlung und lädt zum Verweilen ein.

Da wir aber noch ein paar Kilometer vor uns haben, heisst es nach einem frischen, im akrumobile zubereiteten Kaffee, weiter geht’s!

Die Fahrt führt durch die sardische Bergwelt. Wenn unser Zeitbudget nicht beschränkt wäre, würden wir hier sicherlich einige Wanderungen machen.

Nach über 200 km erreichen wir am späteren Nachmittag die Ortschaft Lotzorai nördlich von Tortoli. Die Zufahrt zum Camping „Le Cernie“ (= der Zackenbarsch) ist abenteuerlich. Von der Teerstrasse geht’s plötzlich auf einer Sandpiste weiter. Pocket Earth bestätigt allerdings die Route und tatsächlich landen wir bei der Rezeption von Giovanni.

Bald sind wir unmittelbar am Strand und im dichten Pinienwald installiert und geniessen den sonnigen, aber sehr windigen Abend.

Sonntag, 29.10.2017

Meeresrauschen und die bald aufgehende Sonne lässt uns aus den Federn hüpfen. Die Nacht hat ja eine Stunde länger gedauert, was wir in den Ferien natürlich sehr schätzen.

Die orange Kugel steigt aus dem Mittelmeer und verbreitet eine wollige Wärme ... und das Ende Oktober.

Eben noch am Meer kurven wir auf der SS125 wieder in die Berge. Zwischen kleinen Bergdörfern beherrscht die Natur die Szenerie.

Schroffe Felsen, Berggipfel, Schluchten, Hochebenen, alles ist im Gebiet Ogliastra zu bewundern. Wir halten immer wieder an, um die tolle Landschaft zu geniessen. Oder wir werden angehalten z. B. von wildlebenden Eseln, Ziegen oder gar einer Wildsau (hat sich leider nicht für ein Foto zur Verfügung gestellt ...!).

Am Pass Genna Silana haben wir den höchsten Punkt (1'017 m.ü.M.) der heutigen Etappe erreicht. Nun geht’s wieder bergab Richtung Dorgali.

Kurz vor der Ortschaft biegt die Strasse in einen Tunnel ab, an dessen Ende sich wieder eine sagenhafte Sicht auf das Meer öffnet.

Wir installieren uns auf dem Camping in Cala Gonone. Dann wandern wir bei sommerlichen Temperaturen zu Strand Cala Fuili. Zwar sind wir hier nicht die einzigen, doch die Stimmung ist locker und alle geniessen den Sonntag.

Kletterer schätzen hier die griffigen Felswände und Taucher das kristallklare Wasser. Zwei Deutsche berichten uns von ihren Unterwassererlebnissen.

Zurück auf dem Campingplatz wollen wir eigentlich etwas relaxen. Doch eine plötzlich aufkommende Windböe bricht die Ruhe. Wir versuchen noch unsere Markise festzuhalten, doch die Wucht des Windes ist derart stark, dass sogar die zusätzliche Verstrebung verbogen wird.

Wir versuchen zu retten, was zu retten ist. Dabei müssen wir auf unsere eigene Sicherheit achten. Eine unschöne Sache, die uns hier wiederfahren ist.

Den Nachbarn reisst der Wind fast das Zelt weg und wir hoffen, dass die vielen Bäume dem Sturm standhalten.

Montag, 30. Oktober 2017

Und der Orkan „Herwart“ tobt die ganze Nacht. Das Wohnmobil wird durchgerüttelt und wir harren der Dinge.

Mit der Morgendämmerung lässt der Sturm etwas nach. Aus der online-Presse erfahren wir, dass „Herwart“ auch andernorts Verwüstungen angerichtet hat.

Dennoch wollen wir die restlichen Ferientag geniessen. In einem Dorfladen holen wir noch Lebensmittel und Getränke für kommenden Tage.

Danach erkunden wir die andere Richtung der Küste. Am Ende des Dorfes führt ein schmaler Pfad dem Meer entlang.

Wir entdecken wiederum unzählige Felsformationen. Die dunkelbraunen bis schwarzen Lavasteine liegen verstreut auf den weissen Kalkfelsen.

Bei einer kleinen Grotte frönen wieder Kletterer ihrem Hobby. Wir finden einen engen Eingang in eine nicht kommerziell vermarktete Grotte und werfen einen Blick in das Innere.

Tiere sind hier wenig anzutreffen. Einzig eine Heuschrecke wärmt sich im Sand auf und ein Wiesel huscht zwischen den Steinbrocken durch.

Dann ist mal wieder Blog schreiben und Routenplanung für den letzten Ferientag angesagt. Natürlich darf ein leckeres Essen „fatto in akrumobile“ mit einem sardischen Wein nicht fehlen.

 

Dienstag, 31.10.2017

Unsere französischen Nachbarn haben die ganze Nacht durchgeschwatzt! Da haben nur Ohropax zu etwas Ruhe verholfen. Für uns ist nun bereits der letzte Tag auf der Insel angebrochen. Wir blicken auf sieben sonnige und warme Reisetage zurück. Doch für heute ist Regen angesagt.

Deshalb fahren wir auf der SS125 und der Autobahn 131 direkt Richtung Olbia. Nahe des Hafens stehen unzählige Parkplätze kostenlos zur Verfügung. Da wir aber zwei Parkfelder benötigten, bleibt der Camper zuerst auf einem halb offiziellen Platz.

Von hier aus können wir die Altstadt zu Fuss erkunden. Die Gassen und Plätze sind mit zum Teil richtig gruseligen Halloween-Figuren dekoriert. Der 31. Oktober scheint hier ausgiebig gefeiert zu werden.

Einen starken Espresso können wir im Freien geniessen. Und auch bei einer kleinen Erkundungstour durch die Gassen bleibt es noch trocken.

Für das Mittagessen wählen wir zum Glück einen Tisch im Innern des Lokals. Bald geht ein heftiger Schauer nieder.

Der Regen lässt kurz etwas nach und wir spazieren zurück zum Wohnmobil. Eigentlich möchten wir noch das Mueso di Olbia besuchen. Doch dort gibt man uns unmissverständlich zu verstehen, dass das Museum entgegen den publizierten Öffnungszeiten geschlossen ist.

So richten wir uns in unserem fahrbaren Zuhause ein und ruhen uns aus.

Am Abend stehen wir in der ersten Reihe um auf die Fähre zu kommen. Von hier aus beobachten wir, wie unzähligen Container verladen werden. Es schüttet weiterhin aus Kübeln und die Arbeiter haben zum Teil einen sehr nassen Job!

Dann dürfen wir auffahren. Auf der Hinfahrt wurden wir auf Deck 4 eingewiesen. Heute müssen wir das Fahrzeug im Bauch der Fähre auf Deck 2 abstellen.

Wir richten uns wieder in der Kabine ein und schlafen mehr oder weniger gut.

Mittwoch, 1.11.2017

Heute Morgen klopft sogar ein Crewmitglied an die Kabinentüren um die Passagiere zu wecken. Vermutlich haben nicht alle Gäste auf die unverständlichen Durchsagen reagiert.

Wir packen unsere Sachen zusammen und warten dann auf den Aufruf in die Fahrzeuge zusteigen. Ehrlich gesagt, sind wir froh, wieder festen Boden unter den Füssen bzw. den Rädern zu haben. Die Fähren scheinen uns recht verbraucht und mässig gewartet.

In Livorno erwartet uns Sonnenschein, jedoch tiefere Temperaturen, als auf Sardinien. Wir fahren die gleiche Route retour. In der Nähe von Aulla parken wir unser akrumobile und geniessen ein feines Zmorge.

Dank dem Feiertag sind heute fast keine Lastwagen unterwegs. Das ist sehr angenehm und wir kommen ohne irgendwelche Staus vorwärts. Sogar vor dem Gotthardtunnel müssen wir nicht anstehen.

Unterwegs können wir noch an einem entsprechenden Platz das Grauwasser ablassen und den Wassertank leeren. Somit sind schon die ersten Arbeiten für die Einwinterung gemacht.

Noch ein kurzer Einkauf und dann kehren wir nach einer spannenden und auch erholsamen Reise glücklich und zufrieden nach Hause zurück.

1'846 km sind wir auf unserer Reise insgesamt gefahren, davon 711 km auf Sardinien und natürlich ohne Fährenfahrt von Livorno nach Olbia und zurück. 7 Mal haben wir in unserem Wohnmobil geschlafen und 2 Mal auf der Moby-Fähre.

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