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30.7.2017 - Fluebrig

Aussicht vom Feinsten

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„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ lässt heute auch die Vegetarierin gelten. Der Sonntag verspricht viel Sonne, Hitze und im Laufe des Nachmittags Gewitter. So starten wir bereits um 07.15 h bei Parkplatz des Golf Club Ybrig in Studen (Ochsenboden / 930 m.ü.M.)

Die Forststrasse steigt steil an und führt durch einen schönen Mischwald. An einer steilen Flanke entdecken wir in weiter Ferne eine Gämse mit ihrem Jungen. Die beiden verschwinden schnell im Wald. Dann wird der Pfad schmaler und wir erreichen die Baumgrenze.

Die Bergweiden sind weitgehend leer, nur an einem gegenüberliegenden Hügel scheinen ein paar Kühe den Sommer zu verbringen. Dicht am Wegrand wächst Proviant in Form von feinen Heidelbeeren. An manchen Stellen müssen für uns fürs Pflücken nicht mal bücken.

Wir gewinnen rasch an Höhe und sind froh, dass wir den grössten Teil des Aufstiegs noch im Schatten wandern können. Die Sonne heizt schon ganz schön ein, als wir den ersten Grat im Gebiet Fluebrig auf knapp 1’950 m.ü.M. erreichen. Die Aus- und Fernsicht ist gigantisch schön, das ganze Alpenpanorama mit nahen und fernen Gipfeln, der Sihlsee, der Zürichsee und in der Ferne der Greifensee: hier sagen die Bilder mal wieder viel mehr als Worte … Wir lassen uns Zeit, um die wunderbare Natur und die Ruhe zu geniessen. Bis jetzt sind wir hier oben noch keiner Menschenseele begegnet.

Danach steigt der Weg nochmals etwas an zum Fusse des Diethelm auf 2'035 m.üM.; da der letzte Aufstieg mit Leitern und Ketten zu bewältigen ist, lassen wir das aus. Der Blick in die Tiefe auf den Wägitalersee ist auch von hier aus fantastisch.

Nun beginnt auch schon wieder der Abstieg. Zwischen grossen Felsblöcken grasen und blöken Schafe. Auf einem grossen Stein entdecken wir noch ein Büschel blühender Alpenrosen und gedenken Polo.

Bei einer unbewohnten Alphütte laden Tisch, Bank und eine perfekte Seesicht zum Picknicken ein.

Dann geht’s nochmals ein Stück bergab, bevor dann ein kurzer Aufstieg zur Fläschlihöchi auf 1’369 m.ü.M. folgt. Mittlerweile sind uns doch schon einige Wanderer begegnet, doch überlaufen ist das Gebiet noch lange nicht …

Der Weg führt nun wieder durch einen dichten Wald, was angesichts der Temperaturen von nahezu 30 Grad ganz angenehm ist. Allerdings ist der Boden hier sehr nass und sumpfig und dementsprechend auch rutschig. Die Wanderschuhe bekommen mal wieder was ab.

Nach rund 5 Stunden Wanderzeit kommen wir zum Ausgangspunkt zurück.

Der Durst ist gross und wir löschen ihn im sympathischen Restaurant des Golf Club mit einem alkoholfreien Bier. Nach der gemütlichen Einkehr und der Heimkehr geniessen wir den Sonntag noch mit Relaxen und einem feinen Znacht.

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